Studieneingangsmodul Wirtschaftsingenieurwesen
Das Ziel der Veranstaltung ist ein begleiteter Einstieg in den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen und eine gleichzeitige Sensibilisierung der Studierenden für zentrale Zukunftsthemen wie Digitalisierung, zukunftsfähige Wertschöpfung und Nullverbrauchswirtschaft.
Moodle
Im Mittelpunkt steht eine problembasierte Aufgabenstellung, die einen ersten Einblick in die interdisziplinäre Arbeitsweise des Wirtschaftsingenieurwesens ermöglicht und Bezüge zu späteren Lehr-/Lerninhalten herstellt. Die Arbeit in Teams gibt dabei nicht nur Möglichkeit zur fachlichen Auseinandersetzung, sondern auch Anlass zur Vernetzung der Studierenden untereinander. Die Veranstaltung unterstützt ein unkompliziertes Kennenlernen von Fakultät und Mitstudierenden und legt die Grundlage für gemeinsames Lernen und kollaboratives Arbeiten im Studium und der zukünftigen Berufspraxis.
In Kooperation mit Unternehmen und weiteren Einrichtungen der TU Dortmund werden Impulsveranstaltungen, Workshops oder weitere interaktive Formate organisiert, durch die die Studierenden praxisnahe Einblicke in aktuelle Fragestellungen und Anwendungsfelder erhalten. Die thematische Ausrichtung kann dabei von Jahr zu Jahr angepasst und erweitert werden, sodass stets Bezug zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich des Wirtschaftsingenieurwesens besteht.
Eine gemeinsame Abschlussveranstaltung bündelt die gesammelten Erfahrungen und gibt allen Teilnehmenden eine weitere Gelegenheit zum Austausch. Die Ergebnisse der Studierenden werden in diesem Zuge präsentiert, mit Experten und untereinander diskutiert und in einen größeren Zusammenhang gestellt. So entsteht ein Raum für Reflexion, Ausblick und Austausch über weiterführende Themen und Fragestellungen.
Nach der Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage im Team einfache Problemstellungen aus ihrem Fachbereich zu analysieren und zentrale Herausforderungen im Studiengang oder Berufsfeld Wirtschaftsingenieurwesen zu identifizieren und diese in den fachlichen Gesamtzusammenhang einzuordnen, indem …
- sie ein Bewusstsein für globale Herausforderungen und nachhaltiges Wirtschaften aufbauen,
- sie gemeinsam den Problemfall im Kontext ihres Studiengangs beleuchten, diskutieren und zentrale Fragestellungen herausarbeiten,
- sie erste Konzepte und Methoden, zur Ideenfindung und nachhaltigen Gestaltung eigenständig recherchieren oder sich durch Tutor*innen und technische Assistenzen Expertenmeinungen einholen/dazu aufklären lassen,
- sie im Team den Problemfall unter Anwendung geeigneter Analysewerkzeuge analysieren und die Relevanz für den eigenen Studiengang reflektieren,
- mittels Kreativitätstechniken nachhaltige und innovative Lösungsansätze entwickeln,
- die gemeinsam entwickelten Lösungsansätze in einem geeigneten Format strukturieren, aufbereiten und präsentieren,
um unter der Leitlinie der aktuellen Herausforderungen wie der Nullverbrauchswirtschaft fachliche Fragestellungen zu lösen.
Die Portfolioprüfung begleitet diesen Lernprozess über das gesamte Semester. Dabei erbringen die Studierenden mehrere studienbegleitende Leistungen (Artefakte), die im Rahmen von Arbeitsaufträgen entstehen und dazu dienen, das Gelernte anzuwenden, zu vertiefen und zu reflektieren. Das Portfolio wird am Lehrstuhl durch eine abschließende mündliche oder schriftliche Prüfung ergänzt. Die Gesamtnote ergibt sich aus der Bewertung aller Prüfungsbestandteile. Der konkrete Aufbau der Portfolioprüfung wird zu Beginn des Semesters in der jeweiligen Lehrveranstaltung bekannt gegeben. Die prüfungsrechtlichen Bestimmungen ergeben sich aus der jeweils gültigen Prüfungsordnung.






