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Fakultät Maschinenbau
Supply Chains ohne Sackgasse: Entscheidungen treffen, Strategien ausrichten, Kreisläufe gestalten

Unternehmenslogistik und zirkuläres Supply Chain Management

Die Lehrveranstaltung vermittelt ein vertieftes Verständnis zentraler Konzepte, Methoden und Technologien der Unternehmenslogistik sowie des zirkulären Supply Chain Managements. Im Fokus stehen die Analyse, Steuerung und Optimierung von Supply Chains unter Berücksichtigung strategischer, taktischer und operativer Entscheidungsprozesse sowie zentraler Aspekte wie Nachhaltigkeit, Resilienz, Risikomanagement, Financial SCM und Digitalisierung. Durch innovative Lehrmethoden und eine integrierte Fallstudie wenden die Studierenden Methoden und Strategien der Unternehmenslogistik und des SCM praxisnah an, entwickeln in Gruppen Entscheidungen und transformieren lineare Lieferketten in zirkuläre, zukunftsfähige Wertschöpfungsnetzwerke.

Moodle-Arbeitsraum

Bitte beachten: eine Selbst-Anmeldung bzw. Selbst-Abmeldung aus dem Moodle-Raum ist nach Ablauf der Einschreibefrist nicht mehr möglich!

Für diese Veranstaltungen setzen wir ein Flipped Classroom-Konzept um, welches durch eine Portfolioprüfung ergänzt wird.

Flipped Classroom: 
Das Flipped Classroom-Konzept ist eine innovative Lehrmethode, bei der traditionelle Lehraktivitäten umgedreht werden. Studierende erhalten vor dem Unterricht Lernmaterialien wie Videos oder Texte, die sie zu Hause selbstständig durcharbeiten. In der Unterrichtszeit wird dann das Verständnis vertieft und angewendet, indem gemeinsam Probleme gelöst, Diskussionen geführt oder Projekte durchgeführt werden. Diese Methode fördert aktives Lernen, individuelle Anpassung und interaktive Zusammenarbeit in der Veranstaltung. Großer Vorteil ist, dass die Beschäftigung mit den Materialien orts- und zeitflexibel durch die Studierenden selbstgesteuert stattfindet. Die Zeit vor Ort wird dann für die Vertiefung des Wissens so verwendet, dass die Zeit vor Ort und in der Gruppe sinnvoll genutzt wird.

Portfolioprüfung: siehe Abschnitt Hinweis zur Portfolioprüfung
 

Nach der Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage, eine Lieferkette für einen vorgegebenen Kontext zu analysieren, zu steuern und zu optimieren, indem sie…

  • die maßgeblichen Charakteristika einer Lieferkette analysieren und Schwachstellen sowie Herausforderungen feststellen,
  • abhängig von den Rahmenbedingungen der SC eine passende SC-Strategie wählen, entsprechende Unternehmensentscheidungen treffen und deren Auswirkungen auf die SC analysieren,von der Strategie abweichende Entscheidungen („misfits“) erkennen und Maßnahmen zur Verbesserung ergreifen,
  • ein umfassendes Verständnis zur Zirkularität von SC erwerben, dieses bei der Transformation von linearen in zirkuläre Lieferketten anwenden und so nachhaltige sowie ressourceneffiziente Wertschöpfungsnetzwerke entwickeln, die ökologische und ökonomische Ziele miteinander verbinden,
  • Methoden und Kompetenzen des Risiko-, Financial- und des nachhaltigen SCM beherrschen und Maßnahmen zur Gestaltung von SC exemplarisch anwenden,
  • (innovative) Technologien diskutieren, ihre Potenziale im Kontext einschätzen und auf die Anwendung im SCM übertragen,
  • die SC unter Gesichtspunkten der Digitalisierung, Finanzlage, Resilienz und Nachhaltigkeit bewerten und exemplarisch optimieren,
  • komplexe Entscheidungsfindungsprozesse im Team durchführen sowie Ergebnisse koordiniert entwickeln und präsentieren,

um eine konsistent an einer geeigneten Strategie ausgerichtete „Ende-zu-Ende“-Lieferkette mit größtmöglichem wirtschaftlichem Erfolg betreiben zu können und diese von einer linearen in eine zirkuläre Struktur zu transformieren, die zudem resilient und digital ist.
 

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist begrenzt auf 100 Teilnehmende.

Eine An­mel­dung ist lediglich für M.Sc.-Stu­die­ren­de zulässig. Da es sich um eine teilnahmebeschränkte Veranstaltung handelt, kann leider kein Antrag auf vorzeitige Belegung im Bachelor gestellt werden. 

In­te­res­sier­te Stu­die­ren­de melden sich bis zum 30. April, 23:59 Uhr im Moodle-Arbeitsraum an.

Übersteigt die Anzahl der An­mel­dun­gen die verfügbaren Plätze, findet auf Grund­la­ge § 7 Prüfungsordnung für die Master­studien­gänge Maschinen­bau, Logistik und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen der Fa­kul­tät Maschinen­bau an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund eine Auslosung statt. Stu­die­ren­de, die wegen be­son­de­rer Kriterien gesondert zu berücksichtigen sind (§ 7 Abs. 4 der Prüfungsordnung), wer­den aufgefordert dies bis zum Ablauf der Anmeldefrist nach­zu­weisen. Eine E-Mail an den Veranstaltungsbetreuer, in der die Er­fül­lung be­son­de­rer Kriterien bewiesen wird, ist hier er­for­der­lich. Nach Abschluss des Losverfahrens wer­den die aus­ge­wähl­ten Stu­die­ren­den über ih­re Teil­nah­me informiert und die restlichen Stu­die­ren­den aus dem Moodle-Raum entfernt. Härtefallanträge mit Bezugnahme auf § 7 Abs. 4 Nr. 1 Prüfungsordnung sind seitens des Antragsstellers unter Beibringung offizieller Dokumentation (z. B. Bescheinigung des Prüfungsamtes), aus der eine Verzögerung des Stu­di­ums bei Nichtteilnahme an der Ver­an­stal­tung eindeutig hervorgeht, zu belegen. Härtefallanträge ohne Dokumentation wer­den nicht be­rück­sich­tigt.

Entsprechend des Beschlusses des Prüfungsausschusses vom 04.02.2016 ist die Annahme eines Platzes in einer teilnehmerbeschränkten Ver­an­stal­tung verbindlich und gleich­zei­tig Prüfungsanmeldung. Die Einschreibung im Moodle-Raum gilt als verbindliche Erklärung einer Teil­nah­me. Einen verbindlich angenommenen Platz dann nicht wahr­zu­neh­men, ist ein Fehlversuch. Wer zum Stichtag im Moodle-Raum eingeschrieben ist, verpflichtet sich zur Teilnahme am Kurs.

Die Portfolioprüfung begleitet diesen Lernprozess über das gesamte Semester. Dabei erbringen die Studierenden mehrere studienbegleitende Leistungen (Artefakte), die im Rahmen von Arbeitsaufträgen entstehen und dazu dienen, das Gelernte anzuwenden, zu vertiefen und zu reflektieren. Das Portfolio wird am Lehrstuhl durch eine abschließende mündliche oder schriftliche Prüfung ergänzt. Die Gesamtnote ergibt sich aus der Bewertung aller Prüfungsbestandteile. Der konkrete Aufbau der Portfolioprüfung wird zu Beginn des Semesters in der jeweiligen Lehrveranstaltung bekannt gegeben. Die prüfungsrechtlichen Bestimmungen ergeben sich aus der jeweils gültigen Prüfungsordnung.

Dozent

Betreuer*innen