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Fakultät Maschinenbau
Von der Kette zum Kreislauf – Supply Chains verstehen. Zukunft gestalten.

Grundlagen der Unternehmenslogistik und des zirkulären Supply Chain Managements

Wie funktionieren moderne Lieferketten – und wie werden aus linearen Wertschöpfungsketten zirkuläre, resiliente und ressourceneffiziente Netzwerke?

Die Veranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse zu den Funktionen und Prozessen der Unternehmenslogistik und des Supply Chain Managements. Im Mittelpunkt stehen die Gestaltung, Planung und Optimierung von Material-, Informations- und Finanzflüssen sowie die zentralen funktionalen Bereiche der Unternehmenslogistik.

Behandelt werden unter anderem Risikomanagement, Fabrikplanung und -betrieb, Einkauf, Instandhaltungsmanagement, Supply Chain Design und Supply Chain Finance. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das zirkuläre Supply Chain Management: Die Studierenden lernen, wie Wiederverwendung, Remanufacturing, Recycling und zirkuläres Design dazu beitragen können, Ressourcen effizienter zu nutzen, Abfälle zu reduzieren und ökologische mit ökonomischen Zielen zu verbinden.

Anhand praxisnaher Beispiele und einer veranstaltungsbegleitenden Fallstudie werden die Inhalte angewendet, diskutiert und auf aktuelle Problemstellungen in Wertschöpfungsnetzwerken übertragen.

Moodle-Arbeitsraum

Die Veranstaltung verbindet die Vermittlung grundlegender Konzepte der Unternehmenslogistik und des Supply Chain Managements mit einer aktiven, anwendungsorientierten Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen von Wertschöpfungsnetzwerken.

Praxisnahe Anwendungsbeispiele und eine veranstaltungsbegleitende Fallstudie bilden die Verbindung zwischen theoretischen Grundlagen und praktischer Anwendung. Die Studierenden bearbeiten aktuelle Problemstellungen aus Unternehmenslogistik und Supply Chain Management, wenden geeignete Methoden auf Wertschöpfungsnetzwerke an und entwickeln in Gruppen Lösungsvorschläge, die diskutiert und präsentiert werden.

Neben klassischen Themen der Logistik und des Supply Chain Managements wird insbesondere die Transformation von linearen hin zu zirkulären, resilienten und ressourceneffizienten Supply Chains betrachtet. Konzepte wie Wiederverwendung, Remanufacturing, Recycling und zirkuläres Design werden dabei mit ökonomischen, ökologischen und strategischen Fragestellungen verknüpft.

Die semesterbegleitende Portfolioprüfung unterstützt dieses Lehr-Lern-Konzept, indem die kontinuierliche Anwendung, Vertiefung und Reflexion der Veranstaltungsinhalte Bestandteil des Lern- und Prüfungsprozesses ist.

Nach der Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lagezentrale Bestandteile der Unternehmenslogistik zu identifizieren, zu beschreiben und deren

  • Zusammenspiel zu verstehen,
  • grundlegende Methoden und Prinzipien des Supply Chain Managements auf praxisnahe
    Szenarien zu übertragen und anzuwenden,
  • unterschiedliche logistische Konzepte und Strategien systematisch zu analysieren,
    miteinander zu vergleichen und hinsichtlich ihrer Eignung für verschiedene
    Anwendungskontexte zu bewerten,
  • Prinzipien der Zirkularität in Supply Chains zu erklären und nachhaltige sowie
    ressourceneffiziente Wertschöpfungsnetzwerke zu beschreiben, die ökologische und ökonomische Ziele miteinander verbinden,
    sich eigenständig Kenntnisse im Bereich Unternehmenslogistik und Supply Chain Management anzueignen, Themen eigenverantwortlich im Team oder in Einzelarbeit zu bearbeiten und zu diskutieren,

um sinnvolle Strategien für Lieferketten zu erkennen und dabei auf die Berücksichtigung von zirkulären, resilienten und digitalen Maßnahmen zu achten und diese zu beurteilen.
 

Die Portfolioprüfung begleitet diesen Lernprozess über das gesamte Semester. Dabei erbringen die Studierenden mehrere studienbegleitende Leistungen (Artefakte), die im Rahmen von Arbeitsaufträgen entstehen und dazu dienen, das Gelernte anzuwenden, zu vertiefen und zu reflektieren. Das Portfolio wird am Lehrstuhl durch eine abschließende mündliche oder schriftliche Prüfung ergänzt. Die Gesamtnote ergibt sich aus der Bewertung aller Prüfungsbestandteile. Der konkrete Aufbau der Portfolioprüfung wird zu Beginn des Semesters in der jeweiligen Lehrveranstaltung bekannt gegeben. Die prüfungsrechtlichen Bestimmungen ergeben sich aus der jeweils gültigen Prüfungsordnung. 

Dozent

Betreuer*innen