Projekt FlexTools auf der CIRP CMS 2026: Die Rolle von Digital Twins für Finanzströme im Supply Chain Management
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Im Rahmen des Forschungsprojekts „FlexTools“ wurde der LFO im Mai auf der internationalen CIRP CMS-Konferenz „Manufacturing Systems 2026“ in Austin durch Tobias Schrage vertreten. Als einziger Vertreter vor Ort präsentierte er das aktuelle Paper „Digital Twins im Lieferkettenmanagement: Eine systematische Literaturübersicht mit Schwerpunkt auf der Integration von Finanzströmen“ stellvertretend für das gesamte Autorenteam (Patrick Keitzl, Michael Henke und Tobias Schrage) dem internationalen Fachpublikum.
Im Mittelpunkt der Präsentation und der anschließenden Diskussionen stand die hochaktuelle Frage, wie Digitale Zwillinge im Supply Chain Management effektiv zur Unterstützung wirtschaftlicher und finanzieller Entscheidungsprozesse genutzt werden können.
Die vom LFO durchgeführte systematische Literaturrecherche macht deutlich: Während Digitale Zwillinge in der Logistik zunehmend an Bedeutung gewinnen, werden Finanzströme bislang nur in sehr begrenztem Umfang integriert. Bestehende Ansätze fokussieren sich meist auf isolierte Indikatoren wie Kosten, Betriebskapital, Finanzierungsbedingungen oder investitionsbezogene Kennzahlen. Eine ganzheitliche Integration von Material-, Informations- und Finanzströmen befindet sich aktuell noch in einem frühen Forschungsstadium.
Das wahre Potenzial von Digital Twins liegt nicht allein in der Visualisierung, Simulation oder der Schaffung von Echtzeit-Transparenz, sondern vor allem in der intelligenten Verknüpfung von operativen Daten mit entscheidungsrelevanten wirtschaftlichen Informationen.
Die vorgestellten Forschungsergebnisse wurden gezielt im Rahmen des Projekts „FlexTools“ erarbeitet. Sie liefern wichtige Bausteine für die wirtschaftliche Bewertung digitaler und automatisierter Logistiksysteme.
Neben der erfolgreichen Präsentation bot die Konferenz eine hervorragende Plattform für den internationalen Wissenstransfer mit Forschenden aus den Bereichen Digital Twins, Fertigungssysteme, Simulation und datengestützte Entscheidungsunterstützung.
Ein besonderer Dank des Projektteams gilt den Organisatoren der Konferenz, insbesondere Dragan Djurdjanovic (University of Texas at Austin), der Sitzungsleiterin Katri Salminen sowie allen Beteiligten wie Ricardo Caballero für die inspirierenden Diskussionen und wertvollen Einblicke, die Tobias Schrage aus Texas mit nach Dortmund bringen konnte.






