Zum Inhalt
Fakultät Maschinenbau

GRIPSS-X-Whitepaper veröffentlicht: Smarte Tools für servicezentrierte Anwendungen in Wertschöpfungsnetzwerken

-
in
  • News
  • Publikation
  • Whitepaper
  • Lehrstuhlnews
Gripss-x Whitepaper Titelblatt © LFO​/​ TU Dortmund
Wir freuen uns, die Veröffentlichung unseres GRIPSS-X-Whitepapers „Smarte Tools für servicezentrierte Anwendungen in Wertschöpfungsnetzwerken“ bekanntzugeben. In der Publikation zeigen wir, wie durch verschiedene Werkzeuge der souveräne Datenaustausch unterstützt und damit Koordinationsaufwände bei der gemeinsamen Erbringung industrieller Dienstleistungen reduzieren kann. Zudem geben wir durch eine quantitative Umfrage einen aktuellen Einblick in den Staus quo von Unternehmenskooperationen.

Im Whitepaper geben wir dazu eine Einordnung der Problemstellung anhand eines anschaulichen Anwendungsfalls und erläutern der wichtigsten Grundlagen. Zudem stellen wir die zentralen Projektergebnisse des mittlerweile abgeschlossenen Projektes GRPSS-X vor. Hierzu zählen die Erhebung von Anforderungen, eine Systematik zur Einordnung industrieller Services (DIN SPEC 77218), die Plattformentwicklung sowie zwei integrierte KI-Tools (automatisierte Informationsextraktion aus Ausschreibungen und KI-gestütztes Service-Matching).

Den Kern des Papers bildet die Auswertung einer Befragung von 300 Entscheidungsträgern aus dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau, um Art und Umfang der Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Erbringung industrieller Dienstleistungen sowie Einschätzungen zu aktuellen Technologien zu erfassen. Hierzu die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Digitalisierung: insgesamt eher hoher Digitalisierungsgrad; mittlere Unternehmen sehen sich am weitesten; nur ein kleiner Anteil stuft sich als niedrig digitalisiert ein
  • Service-Umsatz: Dienstleistungen tragen bei vielen Unternehmen nur einen begrenzten Teil zum Gesamtumsatz bei; sehr serviceorientierte Geschäftsmodelle sind die Ausnahme
  • Industrielle Dienstleistungen: werden über alle Unternehmensgrößen hinweg als wichtig angesehen – besonders stark in mittleren Unternehmen
  • Künstliche Intelligenz: wird eher vorsichtig bewertet; Großunternehmen sehen den Nutzen tendenziell stärker als kleinere Betriebe
  • Digitale Plattformen: werden insgesamt als relevant eingeschätzt; Großunternehmen messen ihnen besonders hohe Bedeutung bei
  • Dateninfrastrukturen (z. B. Gaia-X): werden insgesamt moderat relevant eingeschätzt; größere Unternehmen sind hier meist aufgeschlossener
  • Zusammenarbeit: wird als äußerst wichtig eingeschätzt; insgesamt sehr hohe Zustimmung über alle Größenklassen

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen. Abrufbar ist das Whitepaper unter der DOI http://dx.doi.org/10.17877/DE290R-26295.