Ein Jahr im Zeichen von Supply Chain Resilienz und mobiler Robotik

Das Jahr 2023 war am LFO geprägt von einem starken internationalen Austausch, bedeutenden Forschungsfortschritten und dem Start zukunftsweisender neuer Projekte.
Gleich zu Beginn des Jahres stand der offizielle Kick-off des Erasmus+-Projekts EXPERTISE an, zu dem sich die internationalen Projektpartner im Februar an der TU Dortmund trafen. Das Projekt lieferte über das Jahr hinweg kontinuierlich wichtige Ergebnisse: Im Juni wurde der aktuelle Forschungsstand zur Weiterbildung von Mitarbeitenden evaluiert, und im September konnte das Projektteam ein umfassendes Literature Review zu bestehenden Lehr- und Trainingsmethoden in der Praxis abschließen. Ebenfalls im September (13. und 14.09.) traf sich das EXPERTISE-Konsortium an der University of Economics in Bratislava in Košice, um die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.
Auch auf internationalen Fachkonferenzen war das LFO stark vertreten. Ein besonderes Highlight war die Konferenzteilnahme an der IPSERA im April in Rio de Janeiro. Dort präsentierte Julian Brinkmeyer vor einem internationalen Fachpublikum aktuelle Forschungsergebnisse (ein "Framework structuring crisis management and supply chain resilience activities in PSM"), welche die LFO-Forschung im Bereich Supply Chain Resilience und Krisenmanagement weiter in der internationalen Wissenschaftscommunity positionierten.
Der Herbst 2023 stand ganz im Zeichen der Automatisierung: Am 1. September fiel der offizielle Startschuss für das Forschungsprojekt FlexTools. Das Projekt adressiert die Herausforderungen kleiner und mittlerer Automotive-Zulieferer bei der Integration mobiler Robotik (AMR) in bestehende Brownfield-Umgebungen. Der erfolgreiche Projekt-Auftakt wurde kurz darauf, am 5. Oktober 2023, mit dem FlexTools-Kick-off im LFO Lab an der TU Dortmund gefeiert, bei dem das Projektteam die gemeinsame Arbeit an der modularen Robotik-Toolbox aufnahm.
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Vor Ort wurden zunächst die IST-Prozesse aufgenommen und analysiert, bevor in einer angeregten Diskussion ein erster Aufschlag für einen SOLL-Prozess mithilfe von fahrerlosen Transportsystemen erarbeitet wurde. Im Rahmen des Termins ist durch viele neue Impulse eine starke Dynamik entstanden, welche den Projektstart beim ersten Partnerunternehmen beflügelte. Neben den hervorragenden Arbeitsergebnissen konnten zudem auch wichtige Fragen zur weiteren Zusammenarbeit beantwortet werden. Zudem bot das gemeinsame Mittagessen die Möglichkeit Arbeitspaket- und Backgroundübergreifende Verbindungen zu schaffen. Wir freuen uns sehr über den gelungenen Start vor Ort. Am 6.11. geht es dann bei TE Connectivity weiter!






