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Fakultät Maschinenbau
50 Jahre LFO

Zwischen Gründung und Pandemie

Titeblatt Jubiläumsbroschüre 50 Jahre LFO © LFO​/​TU Dortmund
Titeblatt Jubiläumsbroschüre 50 Jahre LFO

Der LFO feiert sein 50-jähriges Bestehen unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. habil. Michael Henke. Dies haben wir zum Anlass genommen, um im Rahmen einer Jubiläumsbroschüre auf fünf Jahrzehnte Lehrstuhlgeschichte zurückzublicken. Mit der Unterstützung durch Alumni, sowie der aktuellen Kolleginnen und Kollegen ist es uns gelungen, die Entwicklung des Lehrstuhls in unserer Jubiläumsbroschüre zusammenzufassen und mit spannenden Geschichten und Anekdoten zu untermalen. (Download PDF)

Einen genauen Blick werfen wir zudem auf die Fortschritte der Logistik am Wissenschaftsstandort Dortmund. In dieser Zeit entwickelte sich die Unternehmenslogistik immer mehr von der ausführenden Instanz unternehmenslogistischer Dienstleistungen zu einer steuernden Instanz in Wertschöpfungsnetzwerken, also zum Supply Chain Management weiter. Natürlich macht diese Entwicklung an einem bedeutsamen Jubiläum nicht halt, vielmehr nutzen wir diesen Erfolg, um weiter ganz vorne mitzuwirken: Zahlreiche Ansatzpunkte für die Transformation in der Logistik finden Sie bereits in unserer Broschüre.

Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie stand die digitale Lehre im Fokus. Unser breites Lehrangebot, das an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst wurde und mit aktuellen Erkenntnissen aus unseren Forschungsprojekten wie beispielsweise Erasmus + Good Practices Projekte PERFECT und BlockNet angereichert, fand große Zustimmung auf Seiten der Studierenden. Damit Studierenden weiterhin eine steile Lernkurve ermöglicht wird, setzen wir in Zukunft verstärkt auf Echtzeit-Formate. Dadurch ist es möglich, mit Studierenden stärker in Interaktion zu treten und den Austausch über Gelerntes zu vereinfachen.

Links zu Videobotschaften zum Jubiläum ( auf Youtube):

Playlist - alle Grußworte
Prof. Dr. Manfred Bayer
Prof.Dr.Dr.h.c. Michael ten Hompel
Prof. Dr. Ing Uwe Clausen
Prof. Dr.-Ing. Axel Kuhn
Dr.-Ing. Tobias Hegmanns
Prof. Dr.-Ing. Boris Otto
Prof. Dr.-Ing. Jörn Mosler
Jun.-Prof. Dr.-Ing. Anne Meyer

Michael Fiolka - über Kaffee und den Start am LFO

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in
  • 2021
  • Lehrstuhlnews
Foto von einem LFO-Kollegen © Michael Fiolka
Herzlich Willkommen, Michael!

Wer Kaffeeliebhaber ist, wird wahrscheinlich festgestellt haben, dass der Kaffee zu Hause für gewöhnlich am besten schmeckt. Allerdings kann dieses raffinierte und bis zur Perfektion eingeübte Morgenritual auch eine Erinnerung daran sein, dass zu dem vollendeten Genuss eine Zutat fehlt. Diese Zutat kann keine Siebträgermaschine, kein tagesformabhängiges Anpassen des Mahlgrads, kein sorgsames Abwägen des Anpressdrucks unter Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit und letztlich auch keine fermentierte Bohne aus der Hinterlassenschaft von Wildkatzen liefern. Denn es ist die menschliche Gesellschaft, die den Kaffee zum eigentlichen Geschmackserlebnis macht.

Der außergewöhnliche Umstand, innerhalb einer Pandemie an den LFO gekommen zu sein, hat bei mir ein bestimmtes Bild des Lehrstuhls hinterlassen: einsame Anreise, leere Büros und Abwesenheit auf den Gängen. Eine ungewohnte Stille. Aber glücklicherweise konnte diese Menschenferne schnell gefüllt werden – durch die aufmerksame Aufnahme in das Team LFO durch die Kollegen und Kolleginnen am Lehrstuhl.

Der gut strukturierte Einarbeitungsprozess ermöglichte mir einen einfachen Einstieg in dieses komplexe Geflecht aus Lehre, Projektarbeit und zuletzt auch dem selbstverwirklichenden Prozess der Promotion. Dieser motivierende Sprung ins Gewässer aus neuen Strukturen wäre ohne die menschliche Komponente meiner Arbeit nicht möglich gewesen. Gesellschaft ist Teil unseres Lebens und ich habe gelernt, dass man sich diesen nicht nehmen lassen darf. Umso schöner war es zu sehen, dass die Bereitschaft Gespräche über Zoom und Co zu führen bei allen Kollegen stets vorhanden war und auch überraschend große Früchte trägt. Es gibt so viele digitale Gelegenheiten Erfahrungen auszutauschen, organisatorische Fragen zu stellen und die Koordination der Arbeitspakete zu gestalten.

Vor allem habe ich daraus mitgenommen, in dieser ungewohnten Situation mutig die nötigen Schritte vorwärts zu machen und umso mehr auf die neuen Kollegen zuzugehen – dies wurde belohnt durch die Offenheit und Hilfsbereitschaft seitens selbiger und der Lehrstuhlleitung.

Dies ist letztlich jedoch nur ein digitaler, ein virtueller Eindruck der Menschen am LFO. Deswegen freue ich mich zukünftig sehr auf einen analogen Austausch durch Meetings in physischen Räumen, zwischen Themen und Türen und zuletzt auf diesen simplen Kaffee aus dem profanen Mensa-Automaten – aber dann eben gemeinsam mit den Kollegen.