Blockchain, Silicon Economy, Digitalisierung im Coronajahr

Der LFO blickt auf mehr als 40 Jahre Erfolgsgeschichte zurück. Aber so weit in die Vergangenheit müssen wir gar nicht schauen. Denn schon ein Blick auf die Highlights der letzten Monate zeigt, dass diese Erfolgsgeschichte kontinuierlich voranschreitet.
Highlights des letzten Jahres war der Start von zwei strategischen Initiativen: Blockchain Europe (https://blockchain-europe.nrw/) und Silicon Economy Logistics Ecosystem (https://www.silicon-economy.com/).
Blockchain Europe erforscht das Potenzial der Blockchain-Technologie, den Datenaustausch auf B2B-Plattformen manipulationssicher zu gestalten und Prozesse in der Wertschöpfungskette zu automatisieren und autonomisieren. Bei Silicon Economy Logistics Ecosystem steht die Entwicklung einer Open-Source-Infrastruktur für die Plattformökonomie der Zukunft sowie die Realisierung von autonomen Supply Chain Ökosystemen im Vordergrund.(https://blockchain-europe.nrw/)
Ein weiterer wichtiger Meilenstein war die Verlängerung des Graduiertekollegs „Anpassungsintelligenz von Fabriken im dynamischen Umfeld" (www.grk2193.tu-dortmund.de) in die zweite Förderphase. Das GRK untersucht das Spannungsfeld von menschlichen Entscheidungen und autonomen Systemen in der Fabrikplanung, um anpassungsintelligente Fabriken zu ermöglichen.
Auch in der Lehre hat sich bei uns Einiges getan. Aufgrund der Entwicklung haben wir unsere Bestrebungen in der Digitalisierung der Lehre forciert und den Lehrebetrieb vollständig digital organisiert. Durch die schnelle Umstellung, konnten wir alle Lehrveranstaltungen aufrechterhalten und durchführen. Gleichwohl haben wir die inhaltliche und didaktische Weiterentwicklung unserer Lehrkonzepte umgesetzt . So werden zukünftig z. B. Forschungsergebnisse verstärkt in die Lehre integriert und für Studierende anwendbar gemacht. Im Zuge der Online-Lehre wurde weiterhin die Blockveranstaltung im Chinesisch-Deutschen-Hochschulkolleg (CDHK), wo sich der LFO bereits seit 2011 engagiert, zum ersten Mal digital durchgeführt, unterstützt durch moderne Videokommunikations- und Chatsysteme.
Unsere Erfolgsstory spiegelt sich nicht nur in der Entwicklung unserer umfangreichen Forschungsfelder und in der Lehre wider, sondern auch im Team, das hinter dem Ganzen steht. So sind wir auch im Jahr 2020 erneut gewachsen. Denn innovative Forschungsprojekte brauchen kluge Köpfe, die neuartige Lösungsansätze entwickeln und der Forschungscommunity zur Verfügung stellen.
Auch wenn wir unsere neuen Forscher und Forscherinnen (noch) nicht persönlich begrüßen konnten, wurden diese dennoch schnell in die Arbeit am LFO im Rahmen eines remote Onboardings integriert. Dass das sehr gut geklappt hat, wie das unsere Neuen im Team persönlich erlebt haben, und was sie sonst noch zu berichten haben, lesen Sie in den folgenden Erfahrungsberichten.
DFG-Projektakademie "Nachhaltigkeit in globalen Wertschöpfungsketten" - Workshops
- 2020
- Forschungsnews

Erster Workshop 25.-26. April, Dortmund
Bei der Auftaktveranstaltung konnten sich alle Teilnehmenden kennenlernen, ihre Projektideen vorstellen und Einsichten in das Management von Forschungsovrhaben und die DFG-Förderung gewinnen. Ein breit gefächerter Mix aus verschiedenen Fachbereichen war vertreten mit vielfältigen Ideen, wie unsere Welt unter Nachhaltigkeitsaspekten verbessert werden kann. Das erste Treffen war geprägt von einem inspirierenden Austausch über Forschungsprojekte und Kooperationsmöglichkeiten.
Zweiter Workshop 10.-11. Oktober, Dortmund
Den zweiten Workshop eröffnete Herr Prof. Dr. Holger Kohl von der TU Berlin mit einem Vortrag über Herausforderungen und Chancen für die Produktionstechnik, welche im Sinne der Nachhaltigkeit in globalen Wertschöpfungsketten auftreten können.
Einen weiteren wertvollen Beitrag lieferte Herr Prof. Dr.-Ing. Dirk Rüter von der Hochschule Ruhr West, indem er mit den Teilnehmenden seine Erfahrungen mit der vorherigen DFG-Projektakademie und gestellten DFG-Anträgen teilte und in diesem Zusammenhang auf wichtige Aspekte bei der Antragstellung sowie Begutachtung der Anträge hinwies. Der daran anschließende Vortrag von Frau Dr. Christiane Joerk über die Forschungsförderung durch die DFG in den Wirtschaftswissenschaften gab einen Überblick über die Ausrichtung und Organisation der DFG und schaffte Klarheit über die Begutachtungs- und Entscheidungsprozesse sowie kritische Aspekte bei der Antragstellung.
Im Verlauf des zweitätigen Workshops haben alle Teilnehmenden ihre jeweiligen Fortschritte in den Forschungsvorhaben vorgestellt und einen Ausblick auf die weiteren Schritte gegeben. In einem regen Austausch wurden die vorgestellten Forschungsvorhaben diskutiert, Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet sowie noch offene Fragen zur Antragstellung gemeinsam erläutert.
Dritter Workshop 04.-05. April, Berlin
Bei diesem Treffen wurden bereits kooperative und interdisziplinäre Forschungsthemen vorgestellt, die sich durch den regen Austausch im Rahmen der Projektakademie ergeben haben. Im weiteren Verlauf der Projektakademie sollen die Antragsideen in den jeweiligen Forschungsvorhaben weiterentwickelt und in einem regen Austausch gemeinsam diskutiert werden, sodass anschließend einzelne Antragsentwürfe erarbeitet und bei der DFG zur Förderung eingereicht werden können.






