Der Lehrstuhl wächst

Der Lehrstuhl wächst und damit auch die Anzahl unserer Projekte und Neuerungen. Das Jahr 2019 war für uns deshalb besonders ereignisreich.
Zum einen starteten zwei Forschungsprojekte: PERSIST und VISITS. PERSIST beschäftigt sich mit der Rolle des Einkaufs und den Herausforderungen in Zeiten der Digitalisierung sowie der benötigten Skills und Kenntnisse im Einkauf 4.0. Für eine erfolgreiche Wissensvermittlung finden die Ergebnisse Anwendung in einen modularen Kurs mit Gamification-Elementen. Bei VISITS dreht sich alles um die Vernetzung und Interaktionsarbeit in Smarten Technische Services. Dabei sollen z. B. Herausforderungen identifiziert und das Schnittstellenmanagement für gute Interaktionsarbeit analysiert werden, um letztendlich Gestaltungsregeln zur Verbesserung Smarter Services abzuleiten.
Zum anderen wurde CreaLOGtiv erfolgreich abgeschlossen. Bei dem Projekt wurden kreativwirtschaftliche Ansätze aus der Spielentwicklungsindustrie nutzbar gemacht, um den mit der Industrie 4.0 einhergehenden Herausforderungen für die Kompetenzen in der Logistikbranche zu begegnen. Das Ergebnis war eine realistische Lernspielumgebung auf Basis von Virtual Reality Technologien, die Prozessgestaltungskompetenzen in der Logistik fördert und kollaboratives Lernen ermöglicht.
Auch in der Lehre gibt es Neuerungen. So haben wir unsere Veranstaltungen erfolgreich einem Reakkreditierungsprozess unterzogen. In diesem Zuge wurden Lehrinhalte aktualisiert sowie ein „Flipped Classroom“ Ansatz verfolgt, bei dem ein interaktiver Austausch mit den Studierenden und neue Lehrkonzepte etabliert wurden.
Weiterhin wurde schon das 18. Instandhaltungsforum in Kooperation mit dem Fraunhofer IML durchgeführt. Der thematische Schwerpunkt war in diesem Jahr „Fit for Smart Maintenance“. In spannenden Vorträgen wurde die Zukunft der Instandhaltung sowohl von hochrangigen Industrievertretern als auch von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Es wurde deutlich, dass die Smart Maintenance kein Zukunftsgedanke mehr ist, sondern ein ganz wesentlicher Treiber für die digitale Transformation vieler Unternehmen.
Mit der Vergrößerung unseres Lehrstuhls wurde auch der verfügbare Platz knapp. Aus diesem Grund haben wir die „Area 42“ aufgebaut – ein Raum mit Arbeitsplätzen für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte, der bei Bedarf auch schnell zu einem Meetingraum umfunktioniert werden kann.
Am LFO hat sich also einiges bewegt. Trotz der zahlreichen Neuerungen und Projekte durften wissenschaftliche Erkenntnisgewinne natürlich nicht zu kurz kommen. Dementsprechend wurde das Dortmunder Management Modell, das die Grundlage unserer Forschungsarbeit bildet, im „Handbuch Industrie 4.0“ veröffentlicht. Das Modell ermöglicht eine integrierte, prozessorientierte Betrachtung des Managements der Industrie 4.0 und beschreibt damit einen kontinuierlichen Prozess für einen zielgerichteten Wandel.
Wir blicken mit Spannung auf das neue Jahr, denn es zeichnet sich jetzt schon ab, dass 2020 wieder ein besonderes Jahr für den LFO wird.
BlockNet White Paper - Exploring the Blockchain Skills Concept and Best Practice Use Cases
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In order to explore the practical potential and needs of interdisciplinary knowledge and competence requirements of Blockchain technology, the project activity "Development of Interdisciplinary Blockchain Skills Concept" starts with the literature review identifying the state of the art of Blockchain in Supply Chain Management and Logistics, Business and Finance, as well as Computer Science and IT-Security. The project activity further explores the academic and industry landscape of existing initiatives in education which offer Blockchain courses. Moreover, job descriptions and adverts are analyzed in order to specify today's competence requirements from enterprises. To discuss and define the future required competence, expert workshops are organized to validate the findings by academic experts. Based on the research outcome and validation, an interdisciplinary approach for Blockchain competence is developed.
A second part focuses on the development of the Blockchain Best Practices activity while conducting qualitative empirical research based on case studies with industry representatives. Therefore, company interviews, based on the theoretical basis of Output 1, explore existing Blockchain use cases in different sectors. Due to the interdisciplinary importance of Blockchain technology, these skills will be defined by different perspectives of Blockchain from across multiple mentioned disciplines. The use cases and companies for the interviews will be selected based on various sampling criteria to gain results valid for a broad scale. The analysis of the various use cases will be conducted and defined in a standardized format to identify the key drivers and competence requirements for Blockchain technology applications and their adoption. On the one hand, this approach ensures comparability, on the other hand, it facilitates the development of a structured and systematic framework.






